Projekte der Keniahilfe Köln

Der Verein hat schon verschiedene Projekte gefördert, von denen einige hier vorgestellt werden sollen. Ein Projektthema ist die Trinkwasserversorgung. In der Gegend von Shimoni wurden schon einige Brunnen zur Trinkwasserversorgung aufgebaut. Gerade in der Nähe von Schulen sind Trinkwasserbrunnen besonders wichtig, weil Wasser dringend benötigt wird, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns aufrecht zu erhalten. Schulkinder, die schlecht mit Lebenswichtigem versorgt sind, können viel schlechter lernen. Wasser ist der wichtigste Baustein des Lebens und gehört zur elementaren Grundversorgung.

Wie wird ein Trinkwasserbrunnen in Kenia gegraben?

Ein Brunnen benötigt mindestens eine Tiefe von 10 Metern. Häufig muss noch tiefer gegraben werden, um auf Grundwasser zu stoßen. Zumeist trifft man auf eine Gesteinsschicht, unter der das Wasser verborgen ist.

Wasser ist in Kenia sehr gefragt. Die Frauen brauchen Wasser nicht nur zum Kochen und zum Trinken, sondern auch zum Waschen der Wäsche. Ein Fluss ist ebenfalls eine Seltenheit in Kenia. Für einen Brunnen muss eine Pumpe installiert werden und der Brunnen braucht einen Deckel, um ihn vor Verschmutzung zu schützen.

Wenn man einen Brunnen gräbt, dann ist es gut, wenn man weiß, woher das Wasser kommen könnte. Wenn zum Beispiel ein Flusslauf in der Nähe vorhanden ist oder ein Gebirge frisches Gebirgswasser liefert, dann ist es so, dass man auf eine Wasserversorgung schließen kann. Nicht jede Brunnengrabung ist aber erfolgreich.

Wenn Entwicklungshelfer einen Brunnen bauen, dann wird das gefeiert: So wird häufig ein Fest veranstaltet , bei dem Menschen zusammenkommen. Man schlachtet dafür traditionell eine Ziege und grillt sie für das Wohl des Brunnens und seiner Nutzer.

Projekt Schulbänke

Ein weiteres Projekt war die Anschaffung von Schulbänken. Wenn in den Vorschulen Schulbänke vorhanden sind, dann müssen die Kinder nicht mehr auf dem Boden sitzen. An ihrem Schulpult können Sie auf Schiefertafeln schreiben oder sogar mit Bleistiften in Heften. Das Projekt konnte mit ortsansässigen Schreinern realisiert werden.